Messwert vor Pauschale
Haushaltsgröße allein erklärt den Stromverbrauch nicht. Elektrische Warmwasserbereitung, Homeoffice, Kühlgeräte, Pumpen und besonders intensive Nutzung können den Wert stark verändern. Verwenden Sie deshalb echte Zählerstände, wenn sie für einen ausreichend langen Zeitraum vorliegen.
Die Differenz aus Endstand und Anfangsstand ergibt den Verbrauch im Messzeitraum. Für eine Jahreshochrechnung teilen Sie durch die Zahl der Tage und multiplizieren mit 365. Dokumentieren Sie, wenn der Zeitraum saisonal untypisch war.
Veränderungen für das nächste Jahr berücksichtigen
Ein neues Haushaltsmitglied, ein Durchlauferhitzer, mehr Arbeit zu Hause oder ein zusätzliches Elektrofahrzeug kann die Vergangenheit als Prognose untauglich machen. Ergänzen Sie bekannte Änderungen, ohne eine Scheingenauigkeit zu erzeugen.
Tarif und Abschlag auf dieselbe Prognose beziehen
Der Vergleich und der monatliche Abschlag sollten denselben erwarteten Jahresverbrauch verwenden. Prüfen Sie nach einigen Monaten, ob reale Zählerstände zur Annahme passen. So erkennen Sie eine Abweichung vor der Jahresabrechnung.
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